AußenwerbungAußenwerbung wächst weiter mit hoher Dynamik: Das Auftragsvolumen rückt in die Nähe der 2 Milliarden-Grenze, der Marktanteil erreicht erstmals glatte 6 Prozent.

Geschafft: Nach einem erneut starken Wachstumsjahr nimmt die deutsche Aussenwerbung erstmals auch im Bruttoumsatz die 6 Prozent-Marke beim Marktanteil. „Darauf haben wir lange hingearbeitet und sind dementsprechend stolz“, sagt Jochen C. Gutzeit, Geschäftsführer des Fachverbands Aussenwerbung (FAW). „Noch vor 15 Jahren lag unser Marktanteil bei 2,5 Prozent.“

Der gerade veröffentlichte Nielsen-Werbetrend zu den Bruttowerbeaufwendungen 2016 weist für Out of Home einen Zuwachs von 8 Prozent auf insgesamt 1,85 Milliarden Euro aus. Damit rückt das nächste große Ziel in greifbare Nähe: Behalten aktuelle Prognosen und Einschätzungen von Mediaexperten zur weiteren Entwicklung Recht, könnte Out of Home schon Ende 2017 einen Bruttoumsatz von 2 Milliarden Euro erzielen.

Im Vergleich zu den anderen klassischen Medien zeichnet sich Out of Home seit einiger Zeit als ein entscheidender „Motor“ des Werbemarktes aus. Erst vor fünf Jahren hat das Medium zum ersten Mal die Milliardengrenze in der Bruttobetrachtung überschritten. Seitdem geht es in immer schnelleren Schritten voran. Um fast 136 Millionen Euro haben Werbekunden das Auftragsvolumen der Aussenwerbung 2016 aufgestockt – und damit erneut deutlich mehr, als sie in Radio oder auch Online „on top“ investiert haben. Auf Out of Home entfällt damit ein Anteil von 9 Prozent am Gesamtwachstum des Marktes. „Natürlich sind die digitalen Medien ein großer Wachstumstreiber. Anders als in anderen Medien profitieren aber auch unsere klassischen Aussenwerbemedien wie 9 qm-Flächen, City-Light-Poster und Säulen vom steigenden Interesse der Werbungtreibenden an Out of Home“, so Gutzeit weiter. „Eine Kannibalisierung der einzelnen Segmente untereinander findet nicht statt. Noch immer werden über 90 Prozent des Umsatzes durch die klassischen Out of Home-Medien generiert.“ Die anhaltend starke Performance der Aussenwerbung wird auf der Netto-Seite bestätigt. Auf Basis der vom ZAW jährlich ermittelten Nettowerbeeinnahmen der Werbeträger liegt der Marktanteil von Out of Home schon für 2015 bei 6,6 Prozent.

Aus der Pressemeldung des Fachverbandes Aussenwerbung e. V. www.faw-ev.de

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